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Nordroute Nordrhein-Westfalen: Von Höxter bis Dortmund

In der Weserlandschaft entwickelte sich im 16. Jahrhundert ein eigener Baustil, der die Bauwerke in der Region prägte: die Weserrenaissance. Etwas schlichter zeigen sich die hübschen Städte im Münsterland. In grünem Gewand präsentiert sich nicht nur der Teuteburger Wald, sondern – für viele vielleicht erstaunlicherweise – auch das Ruhrgebiet, das in den letzten Jahrzehnten einen drastischen Wandel vom qualmenden Kohlenpott zur pulsierenden Wirtschafts- und Kulturregion vollzogen hat.
 
Höxter
Ein Relikt aus der Zeit der Weserrenaissance sind die geschnitzten und gemalten Schmuckelemente, mit denen Adel, Klerus und Bürger ihre Häuser im 16. Jh. dekorierten. Das Wahrzeichen dieser östlichsten Stadt Nordrhein-Westfalens, die fast tausend Jahre alte St. Kilianikirche, ist besonders sehenswert, ebenso wie die Marienkirche, der früheste gotische Bau (1283) in Westfalen.
 
Horn-Bad Meinberg
Eingebettet in den wohl schönsten Teil des Teutoburger Waldes glänzt Horn-Bad Meinberg sowohl mit einzigartigen geologischen Naturwundern als auch mit kulturellen Sehenswürdigkeiten. Auf der Grotenburg erinnert das Hermannsdenkmal von 1875 an die Varus-Schlacht, bei der die Germanen im Jahre 9 n. Chr. über die römischen Legionen siegten. Sehr viel älter sind die Externsteine, eine markante Felsengruppe, an der schon die Steinzeitmenschen gepicknickt haben.
 
Detmold
Wer Interesse an schönen historischen Gebäuden hat, kann sich in Detmold richtig satt sehen. In der Altstadt sind etwa 350 historische Gebäude erhalten – und mit ihnen Fachwerk aus dem Mittelalter, Spätklassizistisches aus der Biedermeierzeit und dekorierte Fassaden aus der Gründerzeit.
 
Bad Lippspringe
In Bad Lippspringe kommen Erholungssuchende voll auf ihre Kosten: In dem Kurort gibt es zahlreiche Gesundheits- und Freizeitangebote. Eine künstliche Salzgrotte im Kaiser-Karls-Park ersetzt fast schon einen Strandkorbtag an der Küste. Eindrucksvoll ist der tiefblaue Quellteich der Lippe, das »Odinsauge«, das zu Füßen einer Burgruine aus dem 14. Jahrhundert liegt.
 
Paderborn
Ein imposantes Bild bietet vor allem der Dom aus dem 13. Jahrhundert mit seinem 92 Meter hohen romanischen Westturm, in dessen dreischiffiger Hallenkirche Kunstinteressierte zahlreiche fein gearbeitete Skulpturen bewundern können. Ein Muss für jeden Besucher ist das berühmte Hasenfenster im Kreuzgang: Drei Mümmelmänner teilen sich ebenso viele Ohren und haben doch jeder zwei davon.
 
Delbrück
»Kuik mol ruin!«, sagen die Delbrücker. Und sie haben Recht mit ihrer Einladung in das Radlerparadies Ostwestfalens. Am malerischen Boker Kanal trifft man auf Sehenswürdigkeiten wie die historische Bauernhofanlage in Sudhagen, das bedeutende Römerlager Anreppen und das Naturschutzgebiet Steinhorster Becken. Den frischen Delbrücker Spargel schätzen übrigens nicht nur Radler als Stärkung.
 
Lippstadt
Schon vor der offiziellen Stadtgründung im Jahr 1185 war die Siedlung – begünstigt durch die Lage an der Lippefurt – ein bedeutender Handelsknotenpunkt. Von der Vergangenheit erzählen noch viele schöne Bauwerke: Zum Beispiel die zwei Türme, die die Silhouette der ehemaligen Hansestadt prägen. Am Marktplatz überragt die Große Marienkirche aus dem 13. Jahrhundert die Fachwerkgiebel der Bürgerhäuser.
 
Soest
„Tausend Jahre und kein bisschen alt“: Das Marketing-Schlagwort von Soest trifft den Nagel auf den Kopf. Die Bürger pflegen gewissenhaft das historische Erbe der Stadt, in der über 600 Gebäude unter Denkmalschutz stehen. Auf besondere Art und Weise prägt ein Baustoff das Bild der Stadt: der Grünsandstein, aus dem zahlreiche Baudenkmäler bestehen.
 
Möhnesee
Der 10 Kilometer lange und über tausend Hektar große Stausee wurde in den Jahren 1908 und 1912 zur Stromerzeugung, Trinkwasserversorgung und Wasserregulierung der Ruhr angelegt – damals war er die größte Stauanlage Europas. Beeindruckend ist die 40 Meter hohe Staumauer – besonders dann, wenn bei Hochwasserstand aus 105 Maueröffnungen gewaltige Wasserfälle in die Tiefe rauschen.
 
Schwerte
Landschaftlich reizvoll und verkehrsgünstig im Ruhrtal gelegen, locken in Schwerte vor allem die Kunstschätze in der St. Viktor-Kirche und dem kleinen, aber feinen Ruhrtalmuseum im alten Rathaus die Besucher an. Der Goldene Antwerpener Schnitzaltar wurde 1523 in der für ihren schiefen Turm berühmten Kirche aufgestellt.
 
Dortmund
Fußball und Westfalenstadion sind spontane Assoziationen. Aber diese Großstadt bietet mehr. Aus dem durch Stahl und Kohle groß gewordenem Ruhrgebietszentrum entwickelt sich ein »Neues Dortmund« mit zur Mut und Innovation. Museen, historische und moderne Bauwerke, spannende Industriekultur: Besuchen Sie das Westfälische Industriemuseum in der im Jugendstil errichteten »Zeche Zollern«.